12 – Sachsen

(Quelle: Tourismusverband Sächsisches Elbland e.V.; Foto: Holger Stein Fotografie, Dresden)

Offiziell feiert man im Weinbaugebiet Sachsen, das sich hauptsächlich auf die Region um Dresden konzentriert, 850 Jahre Weinbau, denn die erste Erwähnung des sächsischen Weinbaus geht zurück auf eine Urkunde aus dem Jahre 1161, mit der Markgraf Otto der Reiche der Sankt-Egidien-Kapelle einen im Ertrag stehenden Weinberg übereignete. Allerdings berichtet bereits die Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg, dass bereits beim Eindringen der Truppen von Heinrich I. in den Gau Nisan um 929 im Elbtal Weinstöcke vorgefunden wurden.

Heute umfasst das Weinbaugebiet, das als eines der nordöstlichsten Europas gilt, etwa 462 ha Rebfläche, auf der vorwiegend weiße Rebsorten angebaut werden, unter anderem Goldriesling, eine nur hier verwendete Rebe, sowie Weißburgunder, Traminer, Müller-Thurgau, Elbling, Bacchus, Riesling und Grauburgunder. Darüber hinaus sind noch die Produktion von Sekt sowie kleine Bestände der roten Sorten Spätburgunder, Regent, Blauer Portugieser sowie Dornfelder zu nennen.

www.weinbauverband-sachsen.de

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